LehrerInnen-Bildung

De Arbeitskreis Schneesport an Schulen ist bemüht, den aktuellen Herausforderungen rund um den Schneesport in den Schulen und Hochschulen gerecht zu werden.

Dazu zählen vor allem auch die Qualitätssicherung in den unterschiedlichen Aus- und Fortbildungen. 

Unter "Aus- und Fortbildung" stehen Ihnen die aktuellen Videos zur Technik des alpinen Skilaufs und Snowboardens zur Verfügung.

Der Abschnitt "Qualitätssicherung" beinhaltet die Eingangsvoraussetzungen (Eigenkönnen) für Aus- und Fortbidldung von BewegungserzieherInnen bzw. BegleitlehrerInen.

 

Nutzen Sie bitte das Menu links oben zur weiteren Auswahl.

Rechtsgrundlagen für schulischen Wintersport

BMBF RS 17/2014: "Richtlinien für die Durchführung von bewegungserziehliche Schulveranstaltungen"

 

Folgender Passus konnte eingefügt werden:

"Grundsätzlich wird für die Eignung zur Erteilung des Sportunterrichtes eine nachweisbare und erfolgreich abgeschlossene einschlägige Ausbildung für die betreffende Bewegungsform bzw. Sportart vorausgesetzt. Diese Ausbildung muss zumindest dem Standard des vomzuständigen Bundesministerium bzw. den jeweiligen Landesschulräten/Stadtschulrat für Wienanerkannten Curriculums entsprechen und im Verlauf der Ausbildung oder der Weiter- bzw. Fortbildung .... erfolgt sein"

Dies nimmt direkt Bezug zum vom ÖAKS entwickelten Curriculum "Ausbildung: Begleitlehrer/in bzw. Begleitperson für Schulische Wintersportveranstaltungen - Schi alpin", das durch die Schulfachaufsicht der Landes/Stadtschulräte einheitlich anerkannt wird.

Wichtig ist das vor allem in Bezug auf das Mindestmaß an Ausbildung, die zur Führung von Schülergruppen im Wintersport berechtigen:

"Die Selbststudienanteile überschreiten 50% der Gesamt-Workload, da ein hohes Maß an Eigenkönnen (siehe Pkt. 2) als Eingangsvoraussetzung verlangt wird. Dieses muss im Rahmen der Vorbereitung erworben werden. Die betreuten Studienanteile umfassen als Mindestmaß 53 Unterrichtseinheiten (13 theoretische UE; 36 praktisch/methodische UE; 4 fachspezifische UE/Workshop; zumindest 5 ganze Skitage)."

Damit ist dem Ansinnen mancher PHs (aus Kostengründen), Angebote von weniger als 5 Tagen ebenfalls als "Berechtigungen" zu verkaufen, ein Riegel vorgeschoben, was den Sicherheitsstandard bei schulischem Wintersport weiter hochhält.

 

Neu in den Bestimmungen für "Ski alpin, Snowboard (und verwandte Geräte) im organisierten Schneesportraum" ist folgender Passus:

"Für die bloße Begleitung von Schülerinnen und Schülern im Rahmen von Wintersportveranstaltungen (z.B. Skitag) sind neben entsprechendem Eigenkönnen in der betreffenden Sportart zumindest die Kenntnis der Pistenregeln, der sicheren Liftbenützung und Gruppenführung sowie der sicherheitsrelevanten schulrechtlichen Bestimmungen (Sicherheitserlass, Aufsichtserlass 2005,...) erforderlich."

Damit wird es speziell im Volksschulbereich ermöglicht, auch Eltern und andere Personen, die gute praktische Voraussetzungen mitbringen, aber keine spezielle Ausbildung haben, als Gruppenleiter/in einzusetzen. Ansonsten ist vielfach ein Skitag wegen der Gruppengröße (1 Lehrperson für eine Klasse) nicht bewältigbar.

 

Ein wichtiger Unterschied ist auch in den Bestimmungen für "Ski alpin, Snowboard (und verwandte Geräte) im freien Schneesportraum":

Variantenfahren ("...Abfahren im freien Schneesportraum im Nahbereich einer Piste bzw. Route, wobei die Variante nicht mit einem Aufstieg verbunden ist und wieder in eine Piste/Route münden muss"):

"Nötigenfalls ist das Variantenfahren mit 2 Gruppenleiterinnen / Gruppenleitern durchzuführen."

Touren ("...Aufsteigen mit Wintersportgeräten und die Talfahrt/Abstieg im freien Schneesportraum"):

"Touren sind grundsätzlich mit 2 Gruppenleiterinnen / Gruppenleitern durchzuführen.... Neben der ausgebildeten Gruppenleiterin / dem ausgebildeten Gruppenleiter muss auch zumindest eine qualifizierte Begleitperson (fachkundige Zweite / fachkundiger Zweiter mit facheinschlägiger Ausbildung) eingesetzt werden."

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